Matthew Wild
Matthew Wild
About me
Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Larsons Rent am Theater St. Gallen, Tschaikowskys Mazeppa bei den Tiroler Festspielen Erl, Hermanns La Cage aux Folles am Staatstheater Kassel sowie Verdis Macbeth an der Ungarischen Staatsoper. Im Jahr 2022 wurde seine Inszenierung von Gershwins Porgy & Bess am Theater an der Wien in vier Kategorien des Österreichischen Musiktheaterpreises nominiert, darunter für die beste Gesamtproduktion. Frühere Produktionen in Europa umfassten Mozarts Don Giovanni und Puccinis La bohème am Konzert Theater Bern, Janáceks Katja Kabanowa am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie Boesmans’ Julie für NorrlandsOperan und Malmö Opera.
Von 2015 bis 2021 war Wild künstlerischer Leiter der Cape Town Opera. Er belebte das Programm des Theaters in Südafrika grundlegend neu und baute gleichzeitig dessen Ruf als Tournee-Ensemble aus. Zu seinen zahlreichen Inszenierungen für die CTO zählen Glucks Orphée et Eurydice, Donizettis Maria Stuarda, Wagners Der fliegende Holländer, Mozarts Die Zauberflöte, Così fan tutte und Don Giovanni, Richard Strauss’ Salome, Rossinis Il viaggio a Reims, Puccinis Suor Angelica sowie Strawinskys The Rake’s Progress. Zu seinen jüngeren Arbeiten in Südafrika zählen Brecht/Weills Die sieben Todsünden und Händels Alcina.
Als ebenso versierter Musical-Regisseur gab Wild 2013 am Fugard Theatre sein Musiktheaterdebüt mit O’Briens The Rocky Horror Show. Für dasselbe Theater inszenierte er anschließend Kander und Ebbs Cabaret (2015), Bernsteins West Side Story (2015–2018), Stynes Funny Girl (2017) und Cyndi Laupers Kinky Boots (2019). Sein europäisches Musiktheaterdebüt folgte im selben Jahr mit einer vielbeachteten Produktion von Kander und Ebbs Chicago am Staatstheater Braunschweig.
Bevor er 2009 sein Opernregiedebüt gab, studierte Matthew Wild Schauspiel und Englisch an der Universität von Kapstadt, arbeitete als Schauspieler und Dramatiker und war als Regisseur für Sprechtheater tätig.