Piero Vinciguerra studierte zunächst bei dem Schriftsteller und Drehbuchautor Tonino Guerra, anschließend Kunstgeschichte und Bühnenbild an der Universität Urbino. Seit 1996 arbeitet er freiberuflich. Er gestaltete Bühnenbilder u. a. für die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die Dresdner Musikfestspiele sowie für zahlreiche Theater und Opernhäuser u. a. in Freiburg, Bonn, Bremen, Dessau, Würzburg, Darmstadt,...
Piero Vinciguerra studierte zunächst bei dem Schriftsteller und Drehbuchautor Tonino Guerra, anschließend Kunstgeschichte und Bühnenbild an der Universität Urbino. Seit 1996 arbeitet er freiberuflich. Er gestaltete Bühnenbilder u. a. für die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die Dresdner Musikfestspiele sowie für zahlreiche Theater und Opernhäuser u. a. in Freiburg, Bonn, Bremen, Dessau, Würzburg, Darmstadt, Zürich, Frankfurt am Main und am Opernhaus Göteborg, wo er das Bühnenbild für die Uraufführung von Gustavo III entwarf. Mit dem Regisseur Roland Schwab brachte er u. a. Don Giovanni (Deutsche Oper Berlin, Festival Castell de Peralada), Mefistofele (Bayerische Staatsoper München), The Rake’s Progress (Theater Dortmund), Farnace (Staatstheater Braunschweig) sowie Guillaume Tell (Staatstheater Saarbrücken) auf die Bühne. Mit Lorenzo Fioroni arbeitete er in Augsburg (Simplicius Simplicissimus) und in Lübeck (La traviata). Am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen gestaltete er unter der Regie von Elisabeth Stöppler u. a. das Bühnenbild für Don Quichotte.
Piero Vinciguerras Arbeiten wurden mehrfach in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt in der Kategorie „Bühnenbild des Jahres“ nominiert. Seit 2009 arbeitet er regelmäßig mit dem Regisseur Theo Roos bei Fernsehproduktionen für 3sat und arte. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen Lohengrin in der Felsenreitschule Salzburg (nominiert für den Österreichischen Musiktheaterpreis), Tristan und Isolde bei den Bayreuther Festspielen und in Shanghai, Parsifal und Otello am Aalto-Musiktheater Essen, Elektra an der Oper Köln, Le Prophète am Landestheater Linz, Don Pasquale am Staatstheater Karlsruhe und Nabucco am Theater Bonn.
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