Computergrafik und Fraktale

Gerhard Bogatzki

geb, 1938 in Oberndorf am Neckar,
Studium an den Akademien in Stuttgart und Karlsruhe,
seit 1963 in Hannover, Ausbildung zum Graphischen Zeichner, mehrjährige, hauptberufliche Tätigkeit in der Werbung und in der Technischen Dokumentation.1975 Wiederaufname der künstlerischen Tätigkeit, freischaffend. Seit 1993 autodydaktische Aneignung der digitalen Bildbearbeitung, experimentelle Auslotung ihrer kreativen Möglichkeiten ohne einengende stilistische Anbindung.

1979 Stipendium des Landes Niedersachsen

Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen seit 1959, Arbeiten in öffentlichem Besitz und privaten Sammlungen.



Siehe auch:

bogatzki-art.bildkunstnet.de
(Gerhard Bogatzki, Malerei)



Die gleichzeitige Ausübung der Ölmalerei, sowie der digitalen Bildbearbeitung, ist eine zeitgemäße Erweiterung der kreativen Dimensionen. Die Ölmalerei, insbesondere die Schichtenmalerei, deren Flair bis heute durch keine anderes Medium erreicht werden kann, garantiert mir die artifizielle Bodenhaftung, die für eine in sich ruhende Selbstfindung unverzichtbar ist. Die digitale Technologie dagegen erlaubt Expeditionen, wie zu einem anderen Universum, in dessen unübersehbarer Weite immer wieder neue gestalterische Möglichkeiten angesteuert werden können. So, wie die Lithografie, der Offsetdruck oder die Fotografie die Widerstände einer retardierenden Kunstauffassung erledigt haben, wird auch die digitale Bild-Erarbeitung eine legitime Kunstgattung sein, weil sie bereits schon jetzt ein entscheidender Bestandteil der Kommunikations-Industrie geworden ist.
B.

"Man muss sein eigenes Verfahren finden. Jedes neue Werk soll sich eines neuen Verfahrens bedienen."
James Ensor