JÀNOS NÀDASDY/Vita/Kontakt

Bild unten

Denkmal für Kurt Schwitters und Karl Jakob Hirsch in Hannover Am Hohen Ufer.
Maße 350x100x100 cm
Der Schrott für die gepressten Schrottballen stammt aus der Leine und wurde in den Aktionen 1980, 1981, 1987,1990 und 1992 in Entrümleungs-Aktionen aus dem Fluß gesammelt.
Die 1. Leine-Entrümpelungsaktion 1977 fand im Rahmen einer Schwitters-Ausstellung im Kunstverein Hannover statt und war für die Benennung eines Kurt-Schwitters-Platzen in Hannover durchgeführt worden, was schließlich 1979 vor dem Sprengel Museum in Hannover realisiert wurde.
Selbst verspiegelt
2008


Vita
Geboren 1939 in Ungarn. Beginn des Kunststudiums in Budapest. Nach dem Aufstand 1956 emigriert und nach Südamerika ausgewandert. Fortsetzung des Studiums in der Escuela Nacional de Bellas Artes in Montevideo /Uruguay. 1962 Rückkehr nach Europa. 1965-70 Studium und Abschluss an der Werkkunstschule Hannover . freie Malerei und freie Grafik bei Ribitzki und Jaeckel. 1971-1996 Kunsterzieher am Hannover Kolleg und freischaffend tätig.



Das Oeuvre von Nádasdy besteht aus druckgrafischen Arbeiten, großformatigen Farbstiftzeichnungen, Objekten und
Aktionen. Obwohl er heute mit spektakulären Aktionen, wie z.B. Flußentrümpelungen, Skulpturen aus
Baumstämmen und Schrott und Bitumenobjekten an die Öffentlichkeit tritt, ist Druckgrafik und Zeichnung das
Rückrat seines künstlerischen Schaffens. Er hat sich seit seiner Studienzeit mit Radierung, Lithografie aber hauptsächlich mit Serigrafie beschäftigt.
Später mischt er die Druckverfahren,und erfindet neue Drucktechniken, die er
Serimonotypie nennt und entwickelte so seine eigenwilligen bildnerischen
Ausducksformen .
Heinz Thiel im Ausstellungskatalog"Flächenbrand" Kunsthalle Szombathely Ungarn1997

J.N. gehört zu den Künstlern die den Alltag in die künstlerische Ressource verwandeln. Er geht raus aus dem musealen Kunsttempel und rein in das aktuelle Geschehen. Er verwirft die Ölbilder und füllt den Rahmen mit durch Bitumen überformten Beiläufigkeiten. Schon lange hat er erkannt, wie Natur und Mensch vermüllt wird. Fragend heißt eine 1973 entstandene Serigrafie "Siehst du den Mond?" - der auf eine romantische Mondlandschaft gefasste Betrachter muss feststellen, dass die blaue Farbtönung nich über das bildnerische Fundament eines Autofriedhofs hinwegteuschen kann. Er hätte damals schon folgende Gedanken notieren können, die er fast 20 Jahre später, im Zusammenhang mit seinem ersten "Waldfrieden 2000" schriftlich fixierte: "Schnoddrigkeit, Dummheit und die wahnwitzige Art und Weise ist beängstigend, mit der diese unsere Kultur und Zivilisation die Natur, useren Lebensraum, plündert und ruiniert für Ideale wie Fortschritt, Wohlstand und Konsum, die in der Form, wie wir sie heute betreiben absurd und falsch sind."

Ludolf Baucke in der Rede anläßlich der Aufstellung des skulpturalen Objektes "Waldfrieden 2000/III" auf dem Hof des Hannover-Kollegs/Abendgymnasiums 2001


KONTAKT

János Nádasdy
Schubertstr.: 5
D - 30161 Hannover


Atelier: 0049 ( 0)511 / 660177
Mobil:0049/ (0)162 8762920
J.Nadasdy@t-online.de

www.kunstplattform.de
www.artportal.hu