Naive Malerei..
..wurde oftmals unreflektiert die Malerei von Laien genannt, die nicht intellektuell sei, jedoch unterbewusst symbolhaften Charakter habe.
In der öffentlichen Wahrnehmung hatte die naive Malerei lange einen Stellenwert abseits der offiziellen Kunst. Diese Kunstform wurde bis in das späte 18.
Jahrhundert als volkstümliche Malerei gewertet. Diese Vorstellung ist angesichts so herausragender Künstler wie Henri-Julien-Félix Rousseau, der diese
Kunstrichtung mit paradiesischen Bildern von Menschen, Tieren und
Landschaften aus dem Südsee-Raum ins breitere Bewusstsein brachte, Juan Pablo Picasso, Joan Miró oder Paul Klee, die sich damit befassten, nicht haltbar.
Naive Kunst ist - im Unterschied zur Kunst der Naturvölker - durch die Individualität der Künstler geprägt. Naive Kunst ist zumeist farbig, detailfreudig,
und harmonisch.
Die Naive Kunst wurde erstmals im 18. Jahrhundert erwähnt, wo sie in den im Westen der USA aus der Gebrauchsmalerei
von wandernden Künstlern ausgeübt wurde. Es wurde leider nicht sehr viel dieser außergewöhnlichen, und nicht auf den Verkauf ausgerichteten Kunstwerken erhalten.
Bekannter Naive Maler dieser Zeit waren der Prediger Edward Hicks (1780-1849), sowie die Farmerfrau Anna Mary Moses (1860-1961).
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