erotische Bilder in der Kunst
Erotik drückt sich in der bildenden Kunst nicht durch Abbildung von Körperteilen aus. Diese Trivial-Variante in der
bildenden Kunst ist eher der Pornografie nahe. Anders als die Erotik, ist die Pornografie nicht auf die Erregung des emotional-sinnlichen Erlebens, sondern
direkt auf den direkten Begattungstrieb und der Trieberfüllung ausgerichtet. Abbildungen von Körperteilen wie Brustbilder oder konkrete, detailgetreue
Darstellungen der Geschlechtsorgane werden in der Kunst durchaus auch mit dem Anspruch der Innovation in der Malerei, der Zeichnung, der Fotografie oder
in der Bildhauerei gefertigt. Jedoch stellen diese Kunsterzeugnisse in der Gesamtbewertung des Oeuvre des Künstlers oder der Künstlerin einen augenblicklichen
Standpunkt dar, sind somit schlicht ein Teil der Kunst des / der Kunst-Schaffenden und sind in der Regel nicht im Kontext erotische Kunstwerke zu sehen.
Erotische Bilder entstehen in der Mehrzahl ohne Absicht des Künstlers oder der Künstlerin, und zeichnen sich durch die Ausstrahlung und
Vermittlung des Bildes, sowie dem Aufnehmen dieser Signale durch den Rezipienten aus. Die Kraft- und Stärkeempfindung der Erotik kann nicht absichtlich gegeben,
sondern nur aufgenommen oder empfunden werden.
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In der Kunst ist das beherrschende Element der Erotik die Assoziation, das verschmelzen der Bildinhalte mit den bereits erlebten oder den gedachten Phantasien
des Betrachtenden. Wenn Sie eigene Bilder Malen oder Zeichnen, dann sind Duktus, Bild-Komposition in Textur, Form und Farbe, und die Offenheit der
Bild-Inhalte die geeigneten Stilmittel, eigene erotische Bilder mit erotischer Ausstrahlung zu evozieren. |
Erotische Malerei
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Akt-Bilder
Erotik in der Kunst - die Kunst in der Erotik
Die Erotik hat in der Kunst eine lange Tradition. Deftige Bilder voller sprühender Erotik und viel Fleisch sind in allen Kulturen anzutreffen.
Die erotische Kunst schließt natürlich
unbekleidete Menschen nicht aus.
Körper in der Erotik können brachial,
aber auch mit feinsinniger Abbildung und wenigen Akzenten gesetzt werden. Die Ölbilder von Gerd Gaggerle, dem Künstler aus dem Hegau mit der beispiellosen Lasurtechnik
gelingt es, ohne die Körperlichkeit zu Überhöhen, erotische Inhalte in seine Bilder zu bringen:
Mann mit Muskeln -
Waschbrettbauch -
Unbekleideter Mann -
Unbekleidete Frau -
Frau mit Strapsen -
Frau in Lackkleid
Auch die Kunst hat in die erotische Bühnenshow Einzug gehalten. In aufwändiger Bühnenshow werden häufig von in Lack und Leder gekleideten
Personen erotische Vorstellungen dargebracht.
Die Bilder und die Macher - die Erzeuger erotischer Kunst
Das Feld der Erotik in der Kunst ist ungleich verteilt: die überwiegende Anzahl der Bilder, erotischen Skulpturen, Installationen und Happenings werden
von Männern geschaffen. Besonders auffällig ist dieses bei den Skulpturen. Bei den Bühnendarstellungen ist die Situation genau entgegengesetzt. Erotische Performances
werden in überwiegender Anzahl von Frauen aufgeführt. Das in der Malerei die Frauen die Erotik nicht so häufig thematisieren ist eher verwunderlich, immerhin wird der
überwiegende Anteil der Hobbykünstler von Frauen gestellt, und die Erotik ist ein bedeutender Bestandteil der Hobbymalerei.
Die Männer gehen das Thema direkt an, sie wollen körperliche Reize in den Vordergrund des Bildes stellen, sie malen Körperstudien der Frau, in der Überzahl
"starkfleischige" Bilder, Busen, Hüften, Beine usw, und sie sparen durchaus nicht an Details. Zumindest nicht an den primären Sexualmerkmalen. Die Extremitäten
scheinen diesen Malern nicht so wichtig, Hände und Füße werden ausgespart, dafür wird viel Sorgfalt auf das Malen von Haaren, feuchten Lippen und erregten Brustwarzen gelegt.
Das Wunder der Geburt und die passive Beteiligung daran scheint ein Ventil zu suchen. Aus dem Schoß der Frau wird Leben erzeugt, aus der Brust der Frau wird es ernährt.
Männliche Säuglinge saugen lustvoller und länger. Dese Erfahrungen mit der Weiblichkeit scheinen prägend für das männliche Bewusstsein, Empfinden - und künstlerischem
Schaffen.
Die Frauen wollen das Thema Erotik in den Bildern oftmals gar nicht visualisieren, sie werden getrieben von philosophischen Fragen: was ist Liebe, welche Qualitäten
durchlebt die Liebe, kann es ewige Liebe geben?, währt eine Liebe über den Tod hinaus? Das Ergebnis der Malerei von Frauen die sich mit diesen Fragen beschäftigen
müssen erotische Bilder sein. Auch wenn das Thema ganz anders angelegt wurde: die Malerei gibt nicht nur wider was die Farben und Pinsel auf
Leinwand transportieren, sondern auch - und vor Allem - was die Seele ausdrücken will. Solche Bilder vermitteln erotische Reize ohne darauf angelegt zu sein.
Oftmals verneinen die Künstlerinnen die Thematik der Erotik in ihren Bildern. Als Beispiel dieser These mögen die
Bilder ohne Titel von Manuela Rauber stehen, in denen sich
Sinnlichkeit, Schönheit, Ausgeglichenheit, leicht verruchte Erotik und Tiefe, wie auch die Freude und Lust am Leben finden und einen Reigen ästhetischer Vollkommenheit
zelebrieren.
Erotische Kunst: -
Bilder von Frauen -
Aktmalerei -
Bilder von Männern -
Aktfotografie
Einen anderen Zugang zu erotischer Kunst hat die Frankfurter Zeichnerin M. Monk gefunden. Die Zeichnungen der Künstlerin sind als
erotische Zeichnungen ausgewiesen.
Frau Monk hat die Körperlichkeit von
Frauen und
Engeln
als erotische Sujets für sich erschlossen. Allerdings beziehen diese Bilder nicht durch die Abbildung der Inhalte, sondern vielmehr durch den Einsatz der
porigen und porösen Pastellkreide und den Kohlestiften ihre erotische Wirkung.
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