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Erotische Malerei
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Akt-Bilder
Die Bilder und die Macher - die Erzeuger erotischer Kunst
Das Feld in der Kunst ist ungleich verteilt: die überwiegende Anzahl der Bilder, Skulpturen, Installationen und Happenings werden
von Männern geschaffen. Bei den Bühnendarstellungen ist die Situation genau entgegengesetzt. Performances werden in überwiegender Anzahl von Frauen aufgeführt.
Das Wunder der Geburt und die passive Beteiligung daran scheint ein Ventil zu suchen. Aus dem Schoß der Frau wird Leben erzeugt, aus der Brust der Frau wird es ernährt.
Männliche Säuglinge saugen lustvoller und länger. Dese Erfahrungen mit der Weiblichkeit scheinen prägend für das männliche Bewusstsein, Empfinden - und künstlerischem
Schaffen.
Frauen wollen das Thema in den Bildern oftmals gar nicht visualisieren, sie werden getrieben von philosophischen Fragen: was ist Liebe, welche Qualitäten
durchlebt die Liebe, kann es ewige Liebe geben?, währt eine Liebe über den Tod hinaus? Das Ergebnis der Malerei von Frauen die sich mit diesen Fragen beschäftigen
müssen erotische Bilder sein. Auch wenn das Thema ganz anders angelegt wurde: die Malerei gibt nicht nur wider was die Farben und Pinsel auf
Leinwand transportieren, sondern auch - und vor Allem - was die Seele ausdrücken will. Solche Bilder vermitteln Reize ohne vordergründig angelegt zu sein.
Oftmals verneinen die Künstlerinnen die Thematik der Erotik in ihren Bildern. Als Beispiel dieser These mögen die
Bilder ohne Titel von Manuela Rauber stehen, in denen sich
Sinnlichkeit, Schönheit, Ausgeglichenheit und Tiefe, wie auch die Freude und Lust am Leben finden und einen Reigen ästhetischer Vollkommenheit
zelebrieren.
Einen anderen Zugang zu Kunst hat die Frankfurter Zeichnerin M. Monk gefunden. Die Zeichnungen der Künstlerin sind als
Zeichnungen ausgewiesen.
Frau Monk hat die Körperlichkeit von
Frauen und
Engeln
als erotische Sujets für sich erschlossen. Allerdings beziehen diese Bilder nicht durch die Abbildung der Inhalte, sondern vielmehr durch den Einsatz der
porigen und porösen Pastellkreide und den Kohlestiften ihre Wirkung.
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