Begriffserklärungen Kunst: Malerei,
Plastiken, Skulpturen, Drucktechniken, Drucke, Zeichnungen
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Z {
²-tra }
Zeichnungen
zeitgenössische Kunst
Zinkätzung
Zinkografie
Zuschreibung
Zustandsdrucke
Zeichnungen - der Begriff Zeichnung beschreibt eine Technik der Bildgestaltung, die von der Linie und nicht von der Fläche bestimmt ist. Zur künstlerischen
Zeichnung werden im Allgemeinen neben der Handzeichnung auch die Vorbereitung zur
Druckgrafik bezeichnet, die dann als
Holzschnitt, Kupferstich,
Lithografie,
Radierung und
Monotypie ausgeführt werden. Grundlegende Elemente der Zeichnungen sind die Linien, die bei der Handzeichnung z.B. mit Grafit,
Kohle,
Kreiden oder Tuschen direkt mit der Hand auf den Bildträger gezeichnet wird, und die bei der Druckgrafik mit Stichel und
Radiernadel in das Druckmedium
geritzt wird. Die Handzeichnung unterscheidet sich zur technischen Zeichnung dadurch, dass die Handzeichnung ohne Hilfsmittel wie Lineal
und Zirkel ausgeführt wird.
siehe auch
Zeichnungen
zeitgenössische Kunst - der Ausdruck zeitgenössische
Kunst bezeichnet
Kunstwerke die zur Jetzt-Zeit entstanden, und sich im Kontext der aktuellen Strömungen
des Kunstmarktes misst. Und die diese Strömungen der Kunst nicht interpretiert, sondern durch neue Ansichten, Provokation, Umkehrung oder Neuformulierung erweitert
oder in Frage stellt.
siehe auch
zeitgenössische Künstler
Zinkätzung - der Begriff Zinkätzung bezeichnet ein dem Hochdruck zuzurechnendes Ätzverfahren. Diese
Radierung benutzt eine Zinkplatte
als Druckform. Auf diese Druckplatte wird mit
Asphaltlack das Motiv des
Bildes aufgetragen. Im Säurebad aus verdünnter Salpetersäure werden die nicht vom
Asphaltlack bedeckten Partien der Druckform weggeätzt. Nur die gemalten Bildpartien werden als erhabenes Bild (Relief-Druck) mit Farbe berollt und gedruckt.
Zinkografie - (Zinkotypie) bezeichnet einen nach dem technischen Prinzip der
Lithographie hergestellten Druck im
Flachdruckverfahren.
Zinkplatten werden Fotomechanisch beschichtet. Die nach diesem Prinzip mit einer Aluminium-Druckplatte hergestellten Drucke werden
Algraphie genannt.
Der Begriff Zinkographie wird auch manchmal für
Radierungen
auf Zink-Druckformen verwendet, ist hier aber nicht richtig angebracht.
Zuschreibung - von
Kunst bedeutet, das ein Kunstwerk einem Künstler zugeschrieben wird. Es kann sich auch um die Zuschreibung eines Kunstwerkes
für eine Kunstwerkstatt / ein Atelier handeln. Die Bezeichnung "Zuschreibung" erfolgt dann, wenn nach gründlicher Abwägung und intensiver Auseinandersetzung mit
dem Kunstwerk und dem Künstler/Atelier mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nur diese Herkunft des Werkes angenommen werden kann.
Zustandsdrucke - beschreiben den Druck eines Druckwerkes, der zur Kontrolle des Bild-Zustands während der Arbeitsphase des Künstlers an dem
jeweiligen Druck entsteht. Der Künstler überprüft hiermit das bisherige Gesamtbild. Dieser Abdruck ist also ein
"Zustand", auch wenn nicht mehr an der Druckvorlage weitergearbeitet wird, denn der eigentliche Druckvorgang einer
Auflage
findet in der Regel unter anderen, gezielten Bedingungen in einer Druckwerkstatt statt.
Da dieser Zustand zumeist nur mit einfachsten Mitteln überprüft wird, ist das Ergebnis zum
endgültigen Druckerzeugnis - auch ohne dass an der Druckvorlage
weitergearbeitet wird - im jeden Fall abweichend, hierdurch sind Zustandsdrucke bis auf seltene Ausnahmen
Unikate.
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