Temperafarbe, Ei-Tempera und Öl-Tempera

Tempera-Farbe, Malerei mit Leim und Öl Farben

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Begriffserklärungen Kunst: Malerei, Plastiken, Skulpturen, Drucktechniken, Zeichnungen

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Tachismus   Tempera   Tiefdruck   Titanstifte   Triptychon   Typographie

abstraktes AcrylbildTachismus - der Begriff Tachismus bezeichnet eine spezielle Unterart des Informel, die wiederum ein Teil der abstrakten Malerei ist.
In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden solche - völlig von jedem erkennbarem Inhalt losgelösten -  Bilder in Paris erstmals öffentlich wahrgenommen.
Der Begriff Tachismus wurde vom französischen Kunstkritiker Pierre Guéguen geprägt, der die Malweise dieser Bilder abfällig tachisme, auf deutsch etwa "Kleckserei" bezeichnete.
Den in dieser Stilart malenden Künstlern ist es  wichtiger, Emotion, Spontaneität und die Kraft des Augenblicks in den Bildern auszudrücken, als technische Perfektion im Umgang mit Pinsel und Spachtel zu demonstrieren.

siehe auch  abstrakte Bilder

Tempera - die Temperamalerei ist ein Malverfahren mit uralter Tradition, und lange vor der erstmalige Nutzung der Ölfarben in Gebrauch. Bei den Temperafarben unterscheidet man grundsätzlich 2 Arten: die "Ei-Tempera" und die "Öl-Tempera". Die erste Farbe ist eine O-W-Emulsion (Öl in wässriger Substanz), diese Farbe ist schnell trocknend und Matt-Glänzend, die zweite Farbe ist eine W-O-Emulsion (wässrige Lösung in Öl), diese Farbe braucht längere Zeit zum austrocknen, ist wie Ölfarbe zu vermalen, und hat auch einen der Ölfarbe entsprechenden Glanz. Die Ei-Tempera ist wasserlöslich, die Öl-Tempera dagegen mit Terpentin zu verdünnen.

Tiefdruck - die Bezeichnung Tiefdruck ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Techniken um Druckerzeugnisse herzustellen. Technisch ist der Tiefdruck ein Druckverfahren, bei dem die Farbe abgebenden Teile tiefer in dem Druckmedium liegen als deren Oberfläche. Unterschieden werden trockene und nasse Drucktechniken. Zu den Ersteren gehören: Kaltnadelradierung, Kupferstich, Schabtechnik (Mezzotinto), bei diesen Druckverfahren werden die Bilder manuell in die Druckplatte gearbeitet, letztere sind Verfahren, bei denen Säuren die Bilder in die Druckplatte ätzen: Aquatinta, Steingravur, Strichätzung, Weichgrundätzung, Zinkätzung. Die Druckplatten im Tiefdruck bestehen häufig aus: Kupfer, Stahl, verchromtem Metall, Zink usw. Der Künstler bringt das Bild seitenverkehrt auf die polierte Platte auf. Das weiche Papier wird mit Druck auf die Platte gepresst, hebt aus den Vertiefungen die Farbe heraus, so dass sie leicht erhaben ist, und ein plastisches Bild entsteht.

Titanstifte - die Bezeichnung Titanstifte wird für Stifte zum Zeichnen angewandt, die aus komprimierten und gebundenen Kohlepartikeln bestehen. Diese Stifte sind wie Bleistifte zu Handhaben, und bringen den kräftigen und porösen Strich von Kohlestiften. Der Titanstift ist anspitzbar, so lassen sich differenzierte, klare Konturen erzeugen, er ist aber auch sehr weich und damit leicht zu verwischen, so dass Übergänge und Schattierungen in den Bildern erzeugt werden können.

Triptychon - der Begriff  Triptychon bezeichnet ein Bild, das aus drei zusammen gehörenden Elementen besteht. Diese Elemente können Horizontal, Vertikal oder in Kreuzform angeordnet sein und so ein Gesamtbild ergeben. Triptychen werden häufig als Altarbilder eingesetzt, in diesem religiösen Zusammenhang soll es die Dreieinigkeit repräsentieren. Ein Triptychon ist häufig in der Malerei zu finden, aber auch als Zeichnungen, Assemblagen, Fotografien, Multiples usw. üblich.

Typographie - der Begriff Typographie bezeichnet die künstlerische Gestaltung eines Druckerzeugnisses durch die Wahl von Schrifttypen, Satz, Papier, Formatierung. Der Begriff Typographie ist aus dem griechischen typos = Druck, graphein = schreiben abgeleitet, und bedeutet in diesem Zusammenhang nicht die reine Wiedergabe eines Druckerzeugnisses, sondern das erzeugen eines ästhetischen Gesamteindrucks mit den Mitteln der Drucktechnik selber.

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