Pastellzeichnungen - Pigmente

Passepartout - aus Karton geschnittener Papierrahmen, Bilder, Kunstwerke, Pastellstifte, Zeichnungen, Papier

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Begriffserklärungen Kunst: Malerei, Plastiken, Skulpturen, Drucktechniken, Zeichnungen

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Papier   Passepartout   Pastell   patinieren   Performance   Pigmente   Plastik   Polaroidfotografie   Pop-Art   Prägedruck

Papier - Papier (spätmittelhochdeutsch papir, von Papyrus). Papier ist ein flächiger Werkstoff der aus Fasern von zumeist pflanzlicher Herkunft gewonnen wird, bei Flächengewichten ab ca. 170 g/m2 wird es als Karton bezeichnet. Malkarton hat zumindest ein Gewicht von 500 g/m2. Die Wahl des Papiers ist bei allen künstlerischen Techniken entscheidend für das Ergebnis. In der Kunst, und hier besonders in der Aquarellmalerei ist Büttenpapier von besonderer Bedeutung. Zu Herstellung von Büttenpapier wird ein dünnflüssiger Brei aus Wasser, Hadern (Textilreste aus Naturfasern) oder Zellstoff auf einem mit einem Sieb bespannten Rahmen aus der Bütte gehoben. Während das Wasser abläuft, wird die Schöpfform von der Seite angeschlagen, so dass der Brei gleichmäßig verfilzt. Der so geschöpfte Brei wird anschließend zu einem Bogen gepresst und getrocknet. Dieses handgeschöpfte Büttenpapier zeichnet sich durch seine umlaufend unregelmäßigen Ränder aus. Beim maschinell hergestellten Bütten werden diese Kanten nachträglich erzeugt. Büttenpapiere werden häufig in der Druckgrafik, für Zeichnungen und für Aquarelle benutzt.

Passepartout - Als Passepartout wird ein aus Pappe oder Karton geschnittener Papierrahmen, in den künstlerische Arbeiten, zumeist Zeichnungen oder Malerei auf Malkarton montiert werden, bezeichnet. Passepartouts dienen dem Schutz sowie der Präsentation der Bilder, verhindern beim auch beim Rahmen in Glasrahmen den Kontakt zwischen Glas und der Bild. Passepartouts sind in der Regel aus säurefreien Karton hergestellt, weil die Säure sonst in das Blatt zieht, und dieses verfärbt und langfristig sogar zerstören kann. Passepartouts werden in Rahmungswerkstätten und bei Restauratoren zugeschnitten.

Gedankenherd - Mit Pastell gezeichnetPastell - Bei Pastellzeichnungen werden Stifte genutzt, die aus einer kreidigen Farbsubstanz mit geringen Beimengungen an Bindemitteln hergestellt werden.
Wegen der geringen Haftfähigkeit der Farben lassen mit Pastellkreiden erzeugte Strukturen sich zu feinsten Übergängen verwischen.
Das fertige Bild wird mit einem Fixativ fixiert, um eine Wischfestigkeit zu erhalten, und die porösen Pastellpartikel auf dem Bild zu halten.
Der Begriff Pastell bezeichnet sowohl die Materialien, die Technik und die fertigen Bilder.
Beim Pastellieren wird die poröse Oberfläche der gemalten oder gezeichneten Fläche oder Struktur zum spannenden Gegenpol zu den weichen blassen Farben.

patinieren - Der Ausdruck patinieren bezeichnet die Erzeugung einer äußeren, meist als attraktiv empfundenen Schicht auf Metallen. Die natürliche Patina, entsteht langsam und unregelmäßig durch die Einwirkung von Feuchtigkeit und den Anteil von Kohlendioxid- und Schwefeldioxid in der Luft. In der Kunst wird diesem Prozess durch Behandlung, z.B. mit Ammoniumsalz, Essigsäure oder Pflanzensäften nachgeholfen, um eine veränderte Tönung auf Plastiken und Skulpturen zu erreichen.

Performance - Der Begriff Performance bezeichnet eine künstlerische Aktion im Ablauf einer Darstellung vor Zuschauern. Bühnen-Shows, Tanzvorstellungen, Musiker-Auftritte werden als Performance bezeichnet. Der Begriff wird auch im Sport genutzt. In der Kunst gibt es Überschneidungen in allen Disziplinen, z.B. als Ablauf eines gemeinsamen künstlerischen Prozesses von Musiker(n) und Maler(n).

Pigmente zum Anmischen von FarbenPigmente - Farb-Pigmente sind das Ausgangsmaterial für Künstlerfarben mit verschiedenen Bindemitteln (Öl, Acryl usw.) Pigmente werden unterschieden in anorganische und organische Pigmente.

Natürliche Erdpigmente werden durch Reinigen, Trocknen und Mahlen farbiger Erden und Minerale gewonnen, z. B. Ocker, Umbra und einige natürliche Rot-Töne.

Künstliche Mineralpigmente werden durch anorganische Grundstoffe gewonnen, z. B. Bleiweiß, Zinkweiß, Titanweiß, Chromgelb, Mennige, Eisenoxidgelb, Ultramarin und Kobaltblau.

Natürliche organische Pigmente können pflanzlicher und tierischer Herkunft sein z.B. Krapplack und Karminrot.

Es gibt Pigmente im Handel auch ungebunden zum anmischen von eigenen Farben. Hauptsächlich werden von Künstlern Ölfarben, Acrylfarben und Temperafarben mit Pigmenten hergestellt.

Plastik - Plastik (griech. plassein = aus weicher Masse formen). Der Begriff Plastik bezeichnet also dreidimensionale Kunstwerke, die aus einem formbarem Material, z.B. Ton, oder Wachs modelliert werden. Der Begriff wird allerdings auch auf deren Abgüsse angewandt. Die Deutung des Wortes Plastik ist im ständigen Wandel. Zunächst wurden allgemein dreidimensionale Kunstwerke so bezeichnet, später ging man dazu über, den Begriff Plastik mit seiner reinen, ursprünglichen Bedeutung zu assoziieren (Aufbauen, Formen). In neuerer Zeit wird die Betonung auch auf das Aufbauen selber angewandt, ohne dass etwas körperliches damit verbunden wird (virtuelle Prozesse). Der Begriff Plastik steht also in Abgrenzung zu dreidimensionalen Kunstwerken, bei denen ein Werk durch entfernen von Material (Stein Holz usw.) entsteht. Diese Kunstwerke werden den Skulpturen zugeordnet.

Polaroid-Fotografie - Die Polaroidfotografie wurde von dem Amerikaner Edwin H. Land 1947 erfunden. Dieses Sofortbildverfahren wird auch als das Polaroid-Land-Verfahren bezeichnet. Die Entwicklung des Bildes geschieht in diesem Verfahren nach dem so genannten Diffusionsprinzip mit pastenförmigem Fixierentwickler. Seit 1963 sind auch Farbaufnahmen in der Polaroid-Fotografie möglich.
Die Fotografie im Polaroid-Land-Verfahren hat sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens durchgesetzt. In der professionellen Fotografie verwenden zunächst Testfotos mit dieser Technik erstellt, In der Porträtfotografie ergibt sich die Möglichkeit für den Kunden die Bilder sofort zu Nutzen. In der Forschung, Technik und der Medizin ist diese Technik nicht mehr wegzudenken, zu Dokumentationszwecken (Unfall) ein wichtiger Faktor, und natürlich auch in der Amateurfotografie ist die Polaroidfotografie ein beliebtes fototechnisches Verfahren.

Quentin Tarantino, Pop Art, Pulp FictionPop-Art - Die Pop Art ist eine Kunstrichtung, die Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts in den USA die ersten großen Erfolge feierte, und in den 60er Jahren in England eine Kultur-Revolution über die bildende Kunst hinaus einleitete (Musik, Design).
Hochburgen der englischen Pop Art waren London und Liverpool.
Die Motive in der Pop-Art sind der Alltagskultur entnommen.
Von den Künstlern wurde Pop-Art zunächst als triviale Kunst bezeichnet, später aber, vor allem in der Malerei gerne aufgenommen.

Prägedruck - Prägedruck - eigentlich ein ursprüngliches Tiefdruckverfahren, bei dem die Körperlichkeit von Gegenständen mit hohem Druck in den gut gewässerten Druckträger (Papier oder Karton) übertragen wird. Nach Trocknung des Druckträgers wird er vorsichtig abgehoben, das seitenverkehrte Abbild des Bild-Motivs ist in das Druckmedium geprägt. Der Prägedruck ist ein sehr zeitaufwendiges Druckverfahren, da bei jedem Durchgang die Trocknung der Bilder abgewartet werden muss. Ein Prägedruck ohne Zusatz von Farbe im direkten Druckvorgang wird Blindprägung oder Blinddruck genannt.

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