Gouache - Malerei mit deckenden Wasserfarben

Gouache zählt wie Aquarell, Tempera und Fresko zur Familie der Wasserfarben

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Begriffserklärungen Kunst: Malerei, Plastiken, Skulpturen, Drucktechniken, Zeichnungen

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Giclée   Goldener Schnitt   Gouache   Graffiti   Grafik   Gutta

Giclée - oder Iris-Giclée-Prints, ist die Technik einer hochwertigen Reproduktion von Gemälden oder Grafiken. Diese Reproduktionen können auf Leinwand oder auf schweren Papieren bis 500 g/m2 realisiert werden. Die Bild-Vorlagen werden hier detailgetreu und lichtecht ausgegeben. Auf einer Drucktrommel wird die Leinwand oder das Papier mit hoher Rotationsgeschwindigkeit mit ca. 4 Millionen Farbtröpfchen pro Sekunde besprüht. Die Farbtröpfchen haften nicht auf der Oberfläche des künftigen Bildes sondern dringen in das Gewebe ein. Bei einer Bildgröße von 100 x 100 cm werden ca. 20 Milliarden Farbtröpfchen aufgetragen. Auf diese Weise können auch differenzierte Farbnuancen und Farbverläufe mit Hilfe hoch auflösender Drucker wiedergegeben werden.

Goldener Schnitt - der griechische Mathematiker Euklid (um 365 bis ca. 300 v. Chr.) stellte die Regel des Goldenen Schnitts auf, die eine in ungleiche Abschnitte unterteilte Fläche harmonisch erscheinen lässt. Angewandt wird diese Regel in der zweidimensionalen Kunst wie Malerei, Zeichnung und Grafik, aber auch in dreidimensionalen Künsten wie in der Plastik und Architektur. Der Begriff "goldener Schnitt" steht im engen Verhältnis zu dem Begriff "optische Mitte". Der Goldener Schnitt ist eine sehr einfache Regel, die in der arithmetischen Formel mit die Ziffer 1,618 ihren Ausdruck findet, die Anwendung der Formel finden Sie auf diesen Seiten: Goldener Schnitt in der Kunst und in der Natur.

Gouache - Malerei mit deckenden Wasserfarben, die durch Zugabe von Zinkweiß kreidig wirken und mit einem harzigen Bindemittel gebunden sind. Gouache zählt wie Aquarell, Tempera und Fresko zur Familie der Wasserfarben. Gouache unterscheidet sich aber erheblich in der Intensität der Leuchtkraft zu transparenten Wasserfarben. Die Leuchtkraft dieser Farbe wird durch die Reflektionskraft der Farbpigmente an der Oberfläche der Farbsubstanz erzeugt.

Graffiti - aus dem italienischen Sgraffito. Der Begriff Graffiti bezeichnet eine Technik zur Fassadengestaltung, in der durch partielles entfernen des Putzes die darunter gelegten Farben freigelegt, und dadurch Bildmotive erzeugt werden.
Neuere Formen des Graffiti werden in der Airbrush-Technik ausgeführt. Hier wird Farbe aus Spraydosen oder mit Airbrush-Kompressoren zur Bildgestaltung eingesetzt. In der Airbrush-Technik mit Kompressoren wird zwischen Single-Action und Double-Action unterschieden. Bei Single Action wird die Luft- und Farbmischung gemeinsam geregelt. Bei der Double Action Airbrush-Technik kann Luft- und Farbmenge separat geregelt werden.
Siehe:  Airbrush Techniken

Grafik - vom griechischen graphein. Als Grafik werden Hand-Zeichnungen unabhängig von der Technik und des Materials bezeichnet. Bleistift-Skizzen, Kohle-Zeichnungen, Grafit- oder Pastell-Zeichnungen werden ebenso als Grafik bezeichnet wie kurze, schnelle Ideen-Skizzen, z.B. Bierdeckelbilder mit Ausführung von Kugelschreibern oder auch abgebrannten Streichhölzern (Kohle-Zeichnung). Druck-Grafik bedeutet, ein auf einer Vorlage wie einer Druckplatte aufgebrachte künstlerische Arbeit auf ein Papier oder andere Materialien wie z.B. Textil zu übertragen.
Die Original Druckgrafik muss vom Künstler selber angefertigt sein, ansonsten handelt es sich um eine Reproduktion.
Bei der Druckgrafik wird mit Stichel und Radiernadel in das Druckmedium wie Kupferplatte, Zinkplatte, Linoleum oder Holz geritzt.
Man unterscheidet hier dann zwischen Originalzeichnung und bei der Vorbereitung zur Druckgrafik um Reproduktionszeichnung, die vor der Erfindung der Fotografie ein wichtiges Mittel zur Verbreitung von Bildern war. Eine bedeutende Rolle der Grafik kommt Heute der so genannten Gebrauchsgrafik wie Plakaten oder Flugblättern zu.

Gutta - Gutta wird in der Seidenmalerei als Trennmittel verwandt. Mit Gutta werden auf dem zu bemalenden Stoff einzelne Bereiche - in denen eine klare farbliche Trennung erwünscht ist - voneinander getrennt. Gutta ist allerdings auch selber (mit Farben angemischt) als Farbstoff einsetzbar, im Ursprung allerdings Farblos.

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