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Malerei - Grenzen überschreiten hat viele Bedeutungen in der Kunst
Der Künstler Andrés Sánchez Castiblanco, ist am 21 Dezember 1965 in Bogotá in Kolumbien zur Welt gekommen.

Die Hingabe zur Kunst war mit unzähligen Bildern und Skizzen seit der Jugend zu erkennen. Erste Möglichkeiten zur akademischen Ausbildung
ergaben sich ab 1990 während eines Aufenthaltes in Deutschland.
Der Maler hat an der HdK Berlin bei Professor Dietmar Lehmke von 1990 bis 1994 als Gaststudent seine Kenntnisse der Malerei, bei
Professor Müller im Zeichnen erweitert. Andrés Sánchez Castiblanco entwickelte einen professionellen Anspruch zur Kunst als Gaststudent der
Kunstgeschichte bei Prof. Kudielka.
Ausgestellt hat der Kunstmaler seine Bilder 1993 in einer Einzel-Ausstellung im
"Teilins", einer Kombination aus Bar, Restaurant und Disco in
Tiergarten-Berlin und im "La Batea", einem Restaurant in Berlin Charlottenburg. Weitere Ausstellungen des Künstlers schlossen sich 1994 in einigen
italienischen Restaurants an.
In den Jahren 1993/94 hat Andrés Sánchez Castiblanco eine Vielzahl von Bildern in Acryl- und Ölfarben auf Leinwand erschaffen, und sah sein Werk in
Deutschland als vollendet an. Eine neue Herausforderung stellte sich für den Künstler ab 1995 in Ecuador dar, wo er für 7 Monate künstlerisch tätig war.
Begleitet wurde Andrés Sánchez Castiblanco in dieser Zeit von einem ecuadorianischen Maler, der in China seine Ausbildung genossen hat und an der
Universidad Central de Quito als Kunst-Professor tätig war.
Den professionellen Anspruch an die Kunst, den der Künstler sich an der HdK in Berlin erworben hat, sah der Maler in Ecuador
gefährdet, da die moderne bildende Kunst in diesem Land keine Lobby genießt. Unter Kunst wird nach Angaben des Künstlers vor allem Kunsthandwerk für die
Tourismusindustrie verstanden. Der weitere Weg des nach seinem persönlichem Stil zu festigen bestrebten Malers führte in seine Heimatstadt Bogotá in Kolumbien. Hier musste
er erleben, dass die vorherrschende Kunstrichtung durch Art-Deco geprägt war. Eine auf Entwicklung und Neuerung gerichtete Kunst wie in den westlichen Ländern
hat der Maler hier nicht gefunden oder etablieren können.
Andrés Sánchez Castiblanco wandte sich enttäuscht
der Malerei ab, und den Notwendigkeiten des Lebens zu. Er trat 1997 in die Berufschule der Deutschen Schule in Bogotá (ICAFT)
ein, und beendete 2000 eine Ausbildung als Groß- und Außenhandels- Kaufmann. In der Folgezeit hat der Künstler mit verschiedenen Jobs seinen Lebensunterhalt
bestritten und sich künstlerisch nicht weiter entwickeln können.

Ab 2006 allerdings nahm Andrés Sánchez Castiblanco seine Arbeit an den Bildern kompromisslos und mit neuer Entschlossenheit wieder auf, und ist seit dieser
Zeit ausschließlich und intensiv an der Ausweitung seiner Bildsprache und der Entwicklung neuer künstlerischer Möglichkeiten interessiert.
Die Grenzen die der Maler überschritten hat sind offensichtlich: in seinem Bildwerk haben sich innerhalb kürzester
Zeit zu dem vorhandenen Farbgefühl Mut, Kraft und Konzentration gesellt.
Wir werden bei günstigen Umständen noch viel von diesem Maler, der mit einer beispiellos konsequenten künstlerischen Philosophie seinen
Weg verfolgt, hören - und vor allem sehen.
Andrés Sánchez Castiblanco
Acryl- und Ölbilder aus Berlin und Kolumbien -
Ölmalerei, Acrylmalerei, Bilder mit deckenden Wasserfarben (Gouache) und mit Pastestellstiften gemalte Bilder auf Leinwand und Papier aus den Jahren 1992 - 2006
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