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Josephs Traum

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Josephs Traum © Ulrich Leive

Josephs Traum
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Joseph war siebenzehn Jahre alt, da er ein Hirte des Viehs ward mit seinen Brüdern;
Israel aber hatte Joseph lieber denn alle seine Kinder, darum daß er ihn im Alter gezeuget hatte; und machte ihm einen bunten Rock.
Da nun seine Brüder sahen, daß ihn ihr Vater lieber hatte denn alle seine Brüder, waren sie ihm feind, und konnten ihm kein freundlich Wort zusprechen.
Dazu hatte Joseph einmal einen Traum, und sagte seinen Brüdern davon; da wurden sie ihm noch feinder.
Denn er sprach zu ihnen: Höret doch, was mir geträumet hat.
Mich deuchte, wir banden Garben auf dem Felde, und meine Garbe richtete sich auf, und stund; und eure Garben umher neigeten sich vor meiner Garbe.
Da sprachen die Brüder zu ihm: Solltest du unser König werden, und über uns herrschen? Und wurden ihm noch feinder um seines Traums und seiner Rede willen.
Und er hatte noch einen andern Traum, den erzählte er seinen Brüdern und sprach: Siehe, ich habe noch einen Traum gehabt; mich deuchte, die Sonne und der Mond und elf Sterne neigten sich vor mir.
Und da das seinem Vater und seinen Brüdern gesagt ward, strafte ihn sein Vater, und sprach zu ihm: Was ist das für ein Traum, der dir geträumet hat? Soll ich und deine Mutter und deine Brüder kommen, und vor dir niederfallen?
Und seine Brüder neideten ihn. Aber sein Vater behielt diese Worte. - (Gen 37,2-11)


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