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Bilder mit Ölfarben malen.
Die Ölmalerei ist die am häufigsten angewandte Malerei professioneller Kunstmaler.
Aber - mit diesen Farben können auch Hobbykünstler und Freizeitmaler beeindruckende
Ölbilder selber Malen. Die modernen Ölfarben aus der Tube erlauben ein
anhaltendes Malen im Bild ohne dass die Farbe
austrocknet. Damit können auch weniger versierten Kunstmaler am Bild arbeiten, ohne dass das Bild verworfen
werden muss. So ist es auch Anfängern ein Leichtes - bei entsprechender Anleitung -
Ölbilder nach Vorlage auf Leinwand, Holz oder Malkarton zu malen.
Mit den entsprechenden Malmitteln können Sie die Trockenzeit der Farben verkürzen oder verlängern. Dieses gilt für Künstlerölfarben aus der Tube und auch
für selber angemischte Farben aus Pigmenten, Ölen und Malmitteln. Die Ölmalerei kann sehr dünnflüssig oder auch pastos ausgeführt werden,
ohne dass der Farbauftrag brüchig wird oder Risse erhält. Wichtig ist dabei, dass von Fett auf Mager gemalt wird - also, dass die untere Malschicht aus
einem Farbauftrag mit wenig Ölanteil besteht, die Farbschichten darüber dann aus mehr Anteilen von Öl in der Farbsubstanz.
Als gezielter Effekt ist natürlich auch der andere Weg möglich: wenn die magere Farbe auf eine fettere Farbe (mehr Ölanteil) gemalt wird,
dann entstehen Risse in der oberen Malschicht, was dem Bild den Anschein eines hohen Alters verleiht. Für einen Fachmann ist es
allerdings leicht zu erkennen, dass diese Risse nicht auf Grund des Alters entstanden sind. Diese Risse sind als so genannte
Frühsprungrisse durch die Breite und Tiefe gegen die "echten" Spätsprungrisse, die sehr feine und weniger tiefe Adern bilden, zu
erkennen. In der Ölmalerei sind solche Effekte in frisch gemalten Bildern eher nicht gewollt.
Weitere Informationen zur Rissbildung in
Ölbildern:
Frühsprungbildung und
Spätsprungbildung
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