Die Burg

Z
wischen Heessel und Ahrbeck befinden sich im Landschaftsschutzgebiet die Reste einer altsächsischen Wallburg. 1934 haben Grabungen ergeben, dass die befestigte Anlage um das Jahr 1000 bewohnt war. Ihr Hauptwall wurde auf der Ostseite durch einen Vorwall gesichert und dieser wiederum nach Osten hin durch einen etwa 180 Meter langen Vorgeländewall.

Auf dem Wohnhügel legten Grabungen die Fundamente zweier Fachwerkbauten frei. Dabei waren auch die Umrisse eines rechteckigen, hochgemauerten Feuerherdes mit einer Feuergrube in der Mitte zu erkennen. Außerdem wurde eine Zisterne gefunden, deren Holzbalken noch erhalten waren. Auch die Keramikfunde gehören dem 10. - 13. Jahrhundert an. Sie beweisen also, dass die Burg damals bewohnt war.

Die Besitzverhältnisse scheinen eindeutig zu sein, denn die Herren von Depenau besaßen im Gebiet um Burgdorf die Burgen. Eine Burg lag zwischen Burgdorf und Steinwedel in den tiefen Wiesen. Genannt: "Tiefe Aue" Depenau.

 

 

 

 

 

 

 




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